Benedikt Lux
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Die Drogen- und Suchtentwicklung zeigt: Es wird immer mehr und in immer jüngeren Jahren gesoffen, bis der Arzt kommt. Beim Rauchen und bei anderen "weichen Drogen" wird ein Rückgang verzeichnet. Trotz Drogenkonsumräumen gibt es viel zu viele Herointote.
Die herrschende Einteilung von Drogen in weich und hart, legal und illegal macht gute Drogenpolitik schwer. Angemessener wäre es, nach "harten" und "weichen" Konsummustern zu unterscheiden und psychoaktive Substanzen medizinisch, rechtlich und politisch nicht künstlich zu trennen. Anders gesagt: Jeden Tag saufen ist legal, aber superschädlich. Medikamentenmissbrauch auf Rezept ist schädlich, aber nicht strafbar. Ziel muss es sein, den informierten und selbstbestimmten Konsumenten von dem hilfebedürftigen Abhängigen und von kriminell operierenden Händlern zu unterscheiden.
Grüne Politik setzt auf das Leitbild von mündigen KonsumentInnen und auf Hilfe statt Strafe bei starken Abhängigkeitsmustern an. Süchtige sind keine Kriminellen, sondern Kranke. Harte Verfolgung bringt weniger als akzeptierende Präventionsangebote auf Augenhöhe.
Ich setze mich ein für:
- Anonymes Drugchecking
- Akzeptierende Präventionsarbeit
- Entkriminalisierung bei Eigenverbrauch
- Berlin muss an dem bundesweit erfolgreichen Projekt zur Heroinsubstitution teilnehmen
| Jahrgang: Neues 2007 2008 2009 2010 Neues Alle |
| 19.05.2010 | > | Cannabis-Politik: Lompscher verärgert die SPD - Die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher kündigte an, dass der Besitz von 15 Gramm Haschisch oder Marihuana straffrei bleiben soll. Während die SPD diesen Vorstoß für schwierig hält, begrüßen wir ihn. Wir setzen uns dafür ein das zumindest der Besitz von fünf Pflanzen für den Eigenbedarf straffrei bleibt, um somit zumindest den Rauschgifthandel in geringem Umfang überflüssig zu machen. (Presse) |
| 02.05.2010 | > | Mit Milzbrand-Erregern verseuchtes Heroin auch in Berlin? - In Schottland ist mit Milzbranderregern verseuchtes Heroin aufgetaucht. Wie gut ist Berlin und die zuständigen Behörden darüber informiert und darauf vorbereitet? (Anfragen) |
| 11.08.2009 | > | Grünen-Politiker mit Alko-Test unterwegs - Koma-Saufen - fast täglich werden in Berlin Kinder und Jugendliche volltrunken in die Klinik eingeliefert.
Mit meiner Aktion wollte ich auf die Gefahren von unkontrollierten Alkoholkonsum aufmerksam machen und vor allem junge Leute informieren. (Presse) |
| 29.01.2009 | > | Dem Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen mit umfassenden Präventionskonzepten begegnen! - Alkohol gehört seit Jahrtausenden zum gesellschaftlichen Leben. Alarmismus bewirkt bei jungen TrinkerInnen deswegen häufig das Gegenteil. Nach dem Motto: "Bei so viel Suff in der Gesellschaft, dürfen wir doch auch." BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN nehmen verantwortungslosen Alkoholkonsum - nicht nur bei Jugendlichen! - ernst. Endlich auf die Agenda gehört aber ehrlicherweise die Frage: "Wer profitiert vom Massensuff?" (Anträge) |
| 23.11.2008 | > | Die Zeche begleichen wir (Artikel aus dem Tagesspiegel) - Ständig werden Kinder und Jugendliche im betrunkenen Zustand von der Polizei aufgelesen. Eine Überlegung sieht jetzt vor, die dabei entstehenden Kosten den Eltern der betroffenen Kindern in Rechnung zu stellen. Eine Pro-Contra Debatte im Tagesspiegel vom 23.11.08, geschrieben von Tanja Buntrock (Presse) |
| 09.05.2008 | > | Stadtgespräch Kontrovers zum Thema "Deutschland einig Koma-Land" - Was kann die Politik und die Gessellschaft gegen immer Alkohol- und Drogenkranke machen? Eine Diskussionsrunde des TVB zusammen mit Wolfgang Albers, Die Linke, gesundheitspolitischer Sprecher & Dr. Heinz-Dieter Hartung, Jüdisches Krankenhaus (Presse) |
| 24.04.2008 | > | "Exzessiver Alkoholkonsum und Ankündigungspolitik des Senats " - Es geht um den Umgang der Politik mit Drogen und vor allem Alkohol. Auf der einen Seite wird auf die Gefahr des Alkoholkonsums für Jugendliche hingewiesen (wenn mal wieder ein Fall von schwerem Alkoholmissbrauch bekannt wird), auf der anderen Seite aber weiter Alkoholwerbung im öffentlichen Raum gebilligt. Die Drogenpolitik der Regierung ist hier unehrlich und soll dies endlich begreifen. Jugendliche, die Alkohol konsumieren, sollen nicht als TäterInnen dar stehen! (Reden) |
| 14.12.2007 | > | Bleivergiftungen durch gestrecktes Marihuana (Reportage vom K1 magazin - Kabel 1) - Mariuhanaprodukte werden mit Blei gestreckt, um sie schwerer zu machen. Viele Menschen haben bereits ernsthafte Schäden durch verseuchte Canabisprodukte davongetragen. Nicht ein Verbot darf hier der Weg sein, sondern endlich eine ehrliche Drogenpolitik, die den KonsumentInnen ermöglicht, saubere Canabisprodukte zu erwerben. - Reportage zum Thema "Bleivergiftung durch gestrecktes Marihuana" aus dem K1 Magazin auf Kabel 1 mit Interview (Presse) |
| 10.11.2007 | > | Blei verseuchtes Dope auch in Berlin? - Die aufgetauchten bleiverseuchten Cannabisprodukte, sollten die Politik dazu bringen aufzuwachen und nicht weiter bloße Abstinenz als einzige Lösung solcher Probleme zu predigen. Eine ehrliche und aufklärende, aber nicht verdammende Drogenpolitik ist der einzige Weg, um mögliche KonsumentInnen zu schützen. (Meldungen) |
| 08.03.2007 | > | "Aktiv gegen Jugendgewalt (I) - jugendlichen Ersttätern die gelbe Karte zeigen" - Die von der FDP geforderte gelbe Karte ist ein Konzept, welches zwar nett anzuhören ist, jedoch unnötige Bürokratie mit sich bringt. Zudem ist dieses Konzept nicht neu, auch jetzt gibt es bereits Möglichkeiten ErsttäterInnen zu verwarnen. Wir brauchen bessere Konzepte - und nicht immer die selben, nur in gelb... (Reden) |
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