Benedikt Lux
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Die Drogen- und Suchtentwicklung zeigt: Es wird immer mehr und in immer jüngeren Jahren gesoffen, bis der Arzt kommt. Beim Rauchen und bei anderen "weichen Drogen" wird ein Rückgang verzeichnet. Trotz Drogenkonsumräumen gibt es viel zu viele Herointote.
Die herrschende Einteilung von Drogen in weich und hart, legal und illegal macht gute Drogenpolitik schwer. Angemessener wäre es, nach "harten" und "weichen" Konsummustern zu unterscheiden und psychoaktive Substanzen medizinisch, rechtlich und politisch nicht künstlich zu trennen. Anders gesagt: Jeden Tag saufen ist legal, aber superschädlich. Medikamentenmissbrauch auf Rezept ist schädlich, aber nicht strafbar. Ziel muss es sein, den informierten und selbstbestimmten Konsumenten von dem hilfebedürftigen Abhängigen und von kriminell operierenden Händlern zu unterscheiden.
Grüne Politik setzt auf das Leitbild von mündigen KonsumentInnen und auf Hilfe statt Strafe bei starken Abhängigkeitsmustern an. Süchtige sind keine Kriminellen, sondern Kranke. Harte Verfolgung bringt weniger als akzeptierende Präventionsangebote auf Augenhöhe.
Ich setze mich ein für:
- Anonymes Drugchecking
- Akzeptierende Präventionsarbeit
- Entkriminalisierung bei Eigenverbrauch
- Berlin muss an dem bundesweit erfolgreichen Projekt zur Heroinsubstitution teilnehmen
| Jahrgang: 2007 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Neues Alle |
| 14.12.2007 | > | Bleivergiftungen durch gestrecktes Marihuana (Reportage vom K1 magazin - Kabel 1) - Mariuhanaprodukte werden mit Blei gestreckt, um sie schwerer zu machen. Viele Menschen haben bereits ernsthafte Schäden durch verseuchte Canabisprodukte davongetragen. Nicht ein Verbot darf hier der Weg sein, sondern endlich eine ehrliche Drogenpolitik, die den KonsumentInnen ermöglicht, saubere Canabisprodukte zu erwerben. - Reportage zum Thema "Bleivergiftung durch gestrecktes Marihuana" aus dem K1 Magazin auf Kabel 1 mit Interview (Presse) |
| 10.11.2007 | > | Blei verseuchtes Dope auch in Berlin? - Die aufgetauchten bleiverseuchten Cannabisprodukte, sollten die Politik dazu bringen aufzuwachen und nicht weiter bloße Abstinenz als einzige Lösung solcher Probleme zu predigen. Eine ehrliche und aufklärende, aber nicht verdammende Drogenpolitik ist der einzige Weg, um mögliche KonsumentInnen zu schützen. (Meldungen) |
| 08.03.2007 | > | "Aktiv gegen Jugendgewalt (I) - jugendlichen Ersttätern die gelbe Karte zeigen" - Die von der FDP geforderte gelbe Karte ist ein Konzept, welches zwar nett anzuhören ist, jedoch unnötige Bürokratie mit sich bringt. Zudem ist dieses Konzept nicht neu, auch jetzt gibt es bereits Möglichkeiten ErsttäterInnen zu verwarnen. Wir brauchen bessere Konzepte - und nicht immer die selben, nur in gelb... (Reden) |
| 23.02.2007 | > | Lange Strafe - kalter Entzug - Häftlinge, die Drogensüchtig sind/waren haben oft das Pech eines "kalten Entzugs". Wie gehen die Gefängnisse gegen die Schmerzen der Häftlinge in solchen Fällen vor, z.B. eine Methadonersatzbehandlung? Zusätzlich ist interessant, wie Gefängnisse präventiv gegen Drogenhandel und -konsum vorgehen wollen. (Anfragen) |
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