Benedikt Lux
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Die Drogen- und Suchtentwicklung zeigt: Es wird immer mehr und in immer jüngeren Jahren gesoffen, bis der Arzt kommt. Beim Rauchen und bei anderen "weichen Drogen" wird ein Rückgang verzeichnet. Trotz Drogenkonsumräumen gibt es viel zu viele Herointote.
Die herrschende Einteilung von Drogen in weich und hart, legal und illegal macht gute Drogenpolitik schwer. Angemessener wäre es, nach "harten" und "weichen" Konsummustern zu unterscheiden und psychoaktive Substanzen medizinisch, rechtlich und politisch nicht künstlich zu trennen. Anders gesagt: Jeden Tag saufen ist legal, aber superschädlich. Medikamentenmissbrauch auf Rezept ist schädlich, aber nicht strafbar. Ziel muss es sein, den informierten und selbstbestimmten Konsumenten von dem hilfebedürftigen Abhängigen und von kriminell operierenden Händlern zu unterscheiden.
Grüne Politik setzt auf das Leitbild von mündigen KonsumentInnen und auf Hilfe statt Strafe bei starken Abhängigkeitsmustern an. Süchtige sind keine Kriminellen, sondern Kranke. Harte Verfolgung bringt weniger als akzeptierende Präventionsangebote auf Augenhöhe.
Ich setze mich ein für:
- Anonymes Drugchecking
- Akzeptierende Präventionsarbeit
- Entkriminalisierung bei Eigenverbrauch
- Berlin muss an dem bundesweit erfolgreichen Projekt zur Heroinsubstitution teilnehmen
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| 11.08.2009 | > | Grünen-Politiker mit Alko-Test unterwegs - Koma-Saufen - fast täglich werden in Berlin Kinder und Jugendliche volltrunken in die Klinik eingeliefert.
Mit meiner Aktion wollte ich auf die Gefahren von unkontrollierten Alkoholkonsum aufmerksam machen und vor allem junge Leute informieren. (Presse) |
| 29.01.2009 | > | Dem Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen mit umfassenden Präventionskonzepten begegnen! - Alkohol gehört seit Jahrtausenden zum gesellschaftlichen Leben. Alarmismus bewirkt bei jungen TrinkerInnen deswegen häufig das Gegenteil. Nach dem Motto: "Bei so viel Suff in der Gesellschaft, dürfen wir doch auch." BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN nehmen verantwortungslosen Alkoholkonsum - nicht nur bei Jugendlichen! - ernst. Endlich auf die Agenda gehört aber ehrlicherweise die Frage: "Wer profitiert vom Massensuff?" (Anträge) |
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