Innenpolitk

Berlin braucht nicht noch mehr Polizistinnen und Polizisten, Berlin braucht eine moderne, gut ausgerüstete und noch besser organisierte Polizei , die zudem gut ausgebildet und bürgerfreundlich ist. Sie muss vor allem im Stadtbild sichtbar sein, besonders in den Stadtteilen mit problematischer Kriminalitätsentwicklung. Mein Schwerpunkt in 2009 wird sein, zu versuchen das die verhältnismäßig vielen PolizistInnen besser eingesetzt werden können. Außerdem muss beobachtet werden, von welchen Bereichen sie entlastet werden müssen und welche eine intensivere polizeiliche Arbeit erfordern.

Wir brauchen eine individuelle
Kennzeichnung für PolizistInnen auch in geschlossenen Einsätzen und die Schaffung eines/r Polizeibeauftragten oder einer entsprechend tätig werdenden Kommission. Polizisten und Polizistinnen gehen einem Beruf nach, indem sie durchweg im Zentrum von schweren Konflikten stehen und besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind. Deshalb gibt es Regelungen zu ihrem Schutz. Die Bürger und Bürgerinnen haben umgekehrt das Recht, dass ihnen die Polizisten und Polizistinnen grundsätzlich nicht anonym, sondern identifizierbar gegenübertreten.

Ein(e) Polizeibeauftragte(r) kann dazu beitragen, Missstände in der Polizei abzubauen und schnell und unbürokratisch auf Probleme zu reagieren. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Polizei künftig nicht ohne konkreten Tatverdacht weit im Vorfeld von Kriminalität repressiv tätig wird (sog. vorbeugende Bekämpfung von Straftaten).

Als Bundeshauptstadt hat Berlin zusätzliche polizeiliche Aufgaben wahrzunehmen. Diese zusätzlichen Aufgaben müssen zusammen mit dem Bund endlich definiert und die anfallenden Kosten auf gesicherter Datenbasis ermittelt werden. Berlin muss vom Bund einen angemessenen Ausgleich erhalten. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen auf mehr Frauen bei der Polizei . Außerdem wollen wir, dass sich die Polizei gezielt Menschen mit Migrationshintergrund öffnet.

Jahrgang: Neues
2006 2007 2008 2009 2010 Neues Alle
21.07.2010 > Grüne setzen Impulse für mehr Demokratie und Transparenz - Wenn Bürgerinnen und Bürger eine direkte politisch Beteiligung anstreben, scheitert das zu oft an schlechten gesetzlichen Vorgaben. Um dagegen etwas zu unternehmen, stehen gleich mehrere grüne Demokratie-Initiativen auf der Tagesordnung des Innenausschusses. (Presse)
21.07.2010 > Verfassungsgericht stärkt Rechte der Abgeordneten auf Akteneinsicht - Die Gesundheitspolitische Sprecherin unserer Fraktion Heidi Kosche hatte gefordert, die Privatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe vollständig offenzulegen. Die Berliner Finanzverwaltung hatte zuvor ihren Antrag auf Akteneinsicht pauschal abgelehnt. Das Landesverfassungsgericht hat nun ihrer Klage stattgegeben und damit die Rechte der Abgeordenten auf Akteneinsicht im allgemeinen gestärkt. (Presse)
19.07.2010 > Tag der offenen Diktaturen - Auch dieses Jahr präsentieren sich beim All-Nations-Festival gerade die Länder, die es mit Menschenrechten nicht allzu genau nehmen. Diesen Ländern darf keine unkritische Bühne gegeben werden, auf der sie ihre Sonnenseiten darstellen können und für TouristInnen werben. (Presse)
14.07.2010 > "Linke Gewalt" - Hetze oder Eigentor? - Nachdem alleine im letzten Jahr rund 200 Autos in Brand gesteckt wurden und zuletzt ein in Deutschland nicht zugelassener Silvesterböller bei einer Demo gegen das aktuelle Sparpaket der Bundesregierung für Unruhe sorgte, entsteht eine neue Diskussion über Linke Gewalt. Als "Renessaince linker Gewalt" bezeichnete dies der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Im Gespräch von Niels Seibert zusammen mit Ulrich von Klinggräff, Mitglied im erweiterten Vorstand des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV) und Michael Kronawitter, Arzt und Sprecher der Antifaschistischen Linken Berlin. (Presse)
06.07.2010 > Schnelles Geld aus dem Britzer Blitzer-Tunnel - Um zu schnelle FahrerInnen zur Kasse und Einsicht zu bitten - und um damit die Sicherheit zu erhöhen - werden in anderen Städten und Gemeinden immer mehr feste Blitzer installiert. Berlin will dies scheinbar nicht, denn eine sehr große Koalition aus SPD, CDU und Linkspartei hat, unseren Antrag auf schärfere Kontrollen abgelehnt. Wir stehen auch weiterhin hinter dieser Forderung da eine dramatische Zunahme der tempobedingten Unfälle zu verzeichnen ist. (Presse)
27.06.2010 > Wahlrecht ab 16 ist ein Gewinn für die Demokratie - Gutes Signal der Berliner SPD - Der SPD-Parteitag hat sich für eine Absenkung des Wahlrechts auf 16 Jahre ausgesprochen - das ist ein gutes Signal. Jetzt müssen wir sehen, ob die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus dem klaren Votum folgen wird - eine Presseerklärung zusammen mit Clara Herrmann, jugendpolitische Sprecherin unserer Fraktion. (Presse)
21.06.2010 > Debatte zum Thema Sicherheit der Polizei und Imagekampagne - Die FDP legt zwei Anträge vor, die mehr Präsenz von Polizei auf den Straßen fordern und eine Imagekampagne für die Polizei vorsehen. Wir denken das die Polizei nicht auf Demonstrationen der meisten Gewalt ausgesetzt ist und müssen sie daher auch in anderen Situationen sinnvoll schützen - und das können wir nicht durch eine Imagekampagne, in die viel Geld und Energie fließen würde. (Presse)
14.06.2010 > Ist es sinnvoll, dass 16-Jährige wählen dürfen? - Uns ist es wichtig, dass auch schon junge Menschen in der Politik mitbestimmen können. Daher setzen wir uns für das Wahlrecht ab 16 Jahren bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ein.
Hier wird uns im Tagesspiegel die Möglichkeit gegeben, Stellung zu unserem Vorhaben zu beziehen. (Presse)
08.06.2010 > Beamte sollen in Problemkiezen weiter allein auf Streife gehen - Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses hatte auf unseren Antrag hin, über den Schutz von PolizistInnen beraten. Anlass war der kürzlich vorgelegte Bericht des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zu „Gewalt gegen Polizeibeamte“. (Presse)
07.06.2010 > "Mediaspree"-Gegner entern das Ufer - An dem Aktionstag "Mediaspree entern" am 5. Juni haben sich mehr als 2000 Menschen an den beiden Demonstrationen aus Friedrichshain und Kreuzberg beteiligt. Bei dem Kreuzberger Demonstrationszug und einer späteren Unterstützungskundgebung für ein durchsuchtes alternatives Hausprojekt, kam es laut Angaben vieler Anwesender zu überzogenden Einsätzen der Polizei. Diese Vorfälle sollen im nächsten Innenausschuss angesprochen und geklärt werden. (Presse)