Kurzportrait zur Listenaufstellung

02.04.2006: Die TAZ zur Listenaufstellung 2006.

Er ist links, jung und keineswegs unerfahren. Denn der erst 24-jährige Benedikt Lux hat bereits 10 Jahre grüne Parteiarbeit hinter sich. Aufgewachsen im idyllischen Lichterfelde, gehörte der Halbkoreaner Ende der 90er-Jahre zu denen, die die Grüne Jugend (GJ) in Berlin maßgeblich aufgebaut haben. Damals war die Nachwuchsorganisation in der Stadt quasi nicht existent. 2003 war Lux bereits GJ-Bundessprecher. Im Abgeordnetenhaus will der Jurastudent, dem nächste Woche noch das erste Staatsexamen bevorsteht, seinen Schwerpunkt auf Innen- und Rechtspolitik legen - und damit Fraktionschef Volker Ratzmann unter die Arme greifen. Lux spricht sich gegen die "unmenschlichen Abschiebebedingungen” aus und findet, dass die überzogene Verfolgung bei Haschischbesitzern unnötig Kräfte bindet, "die bei der Korruptionsbekämpfung gebraucht werden”. Die Sympathien bei den Grünen hat der smarte Linksaußen auf seiner Seite. Eine ältere Grüne sagte bei der Abstimmung am Samstag: "Der war bei der Antifa und sieht XXX aus. Den wähle ich.” Felix Lee (TAZ)

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