Zwangsversteigerung der Köpi wirft Fragen auf !

08.05.2007: Der Verkauf der Köpi muss in das Blickfeld gerückt werden. Unklare Fragen wer die neuen KäuferInnen sind und welche Ziele sie verfolgen müssen aufgedeckt werden. Außerdem dürfen die bisherigen Mietverträge mit den Köpi – BewohnerInnen nicht außer acht gelassen werden. Autonome und alternative Wohn- und Kulturprojekte müssen einfach gesichert sein - eine Erklärung zusammen mit Andreas Otto, dem wohnungspolitischen Sprecher.

Zwangsversteigerung der Köpi wirft Fragen auf !

Heute wechselte die "Köpi" in der Köpenickerstraße in Mitte den Eigentümer. Den Zuschlag für die vier Grundstücke mit einem Verkehrswert von 3,485 Million Euro erhielt die VKB GmbH & Co. KG mit einem Gebot in Höhe von 1,7425 Millionen Euro. Die Zwangsversteigerung wirft Fragen auf: Unklar ist, weshalb das Gerichtsgutachten gültige Mietverträge zwischen dem alten Eigentümer und den Hausbewohnern unerwähnt lässt. Unklar ist auch, wer sich hinter dem Ersteigerer verbirgt und welche Interessen die Investoren verfolgen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Köpi machen zurecht auf ihr Anliegen aufmerksam. Das Signal darf nicht sein, Mieterinnen und Mieter und die alternative und autonome Szene aus Berlins Mitte zu vertreiben. Eine moderne und weltoffene Metropole muss auch Platz für alternative und autonome Wohn- und Kulturprojekte bieten. Wir fordern den Investor auf, fair mit den Bewohnern umzugehen und die alternative Szene nicht zu verdrängen.

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